Firmware für nextGeneration-I Ladegeräte; nextGen_neu-d.txt; Stand 09 JAN 2010 Erste Auslieferversion ist V1.02. Beseitigt in V 1.03 - 22 AUG 2007: Werden beide Ladeausgänge zum Laden benutzt und darüberhinaus beim Ausgang 1 "refresh" eingeschaltet ist, dann kann es nach kurzer oder längerer Zeit zum Abschalten des Ladestromes bei beiden Ladeausgängen kommen, d.h. Strom = 0 mA. Die Ladezeit ist angehalten, die Akku-Spannung wird aber weiterhin angezeigt. Der Lader piepst fortwährend ohne das eine Fehlermeldung angezeigt wird. Beseitigt in V 1.04 - 24 AUG 2007: Wenn ein 3-zelliger LiPo-Akku a) nahezu voll geladen ist und b) dadurch der Ladestrom schon sehr weit zurückgegangen ist (z.B. 250 mA) und c) ein an den Lader angeschlossenes Netzteil zwischen 13 und 15 Volt hat, dann kann es zu hohen Ladestrom-Spitzen kommen (Dauer etwa 1 Sekunde mit Stromwerten zwischen etwa 3 und 6 Ampere). Beseitigt in V 1.05 - 28 AUG 2007: Wenn ein Akku mit einer kleineren Spannung als die Eingangsspannung an Ausgang 1 angeschlossen wurde, konnte es unter Umständen dazu kommen dass der interne Wandler beim Einschalten des Ladestroms Stromspitzen produzierte. Diese führten dann zum Abschalten des Gerätes mit Fehler #161. Der gleiche Effekt konnte auch beim Entladen passieren wenn die Akkuspannung etwas höher als die Eingangsspannung war (Fehler #162). Beseitigt/erweitert in V 1.06 - 07 SEP 2007: a) Unter gewissen Umständen gab es Probleme beim Entladen im reinen Netzteilbetrieb. Kurz nach dem Entladestart wurde vom Netzteil fälschlich "Overload" erkannt. b) Wenn ein Balanceranschluss belegt ist können über (Taste 3*drücken) die einzelnen Zellenspannungen und deren Differenz zur vollsten Zelle angezeigt werden. Die Anzeige wird einmal pro Sekunde aufgefrischt. c)Die Entladeschlußspannung kann hoch bis auf folgende Werte eingestellt werden: Li-Po Zellen bis 3800 mV. Li-Io Zellen bis 3700 mV. Li-Fe Zellen bis 3000 mV. Damit kann man in einfacher Weise solchen Empfehlungen folgen, die es für richtig halten die Akkus etwa halbvoll zu lagern. Dazu wird der Pack zuerst vollgeladen und ausbalanciert, danach bis zur erhöhten Entladeschlußspannung entladen. Verbessert in V 1.07 - 12 SEP 2007: a) Bei extremen Unterschieden zwischen den Einzelzellen eines Lithium-Akkus konnte es passieren, dass der Balancer diese Differenzen nicht schnell genug ausgleichen konnte. Der Lader schaltete dann wegen Überspannung einer Einzelzelle ab. Damit der Balancer genügend Zeit bekommt um die Unterschiede auszugleichen wird jetzt der Ladestrom stark genug reduziert. b) Wenn man einen Lithium Akku mit mehr Zellen als die Anzahl der eingebauten Balancer an den Balancerstecker angeschlossen hatte und dann zu laden versuchte kam die Meldung "AkAb". Jetzt wird die eindeutige Meldung "Zell.Zahl>Bal.Anzahl" angezeigt. c) Im Balancerbetrieb konnte es passieren das das nextGeneration bei vollen Zellen "Voll" gemeldet hatte, obwohl die Zellen noch nicht optimal balanciert gewesen waren. Die Spannungsdifferenzen waren im Mittelwert etwas größer als der vorgegebene Wert da bereits eine kurzzeitige Unterschreitung der Abgleichtoleranz zur Abschaltung führte. Beseitigt in V 1.08 - 17 SEP 2007: Bei der letzten Verbesserung (d. h. bei der V 1.07) hatte sich ein Fehler eingeschlichen: Wenn der Balancer von Ausgang 1 in Betrieb war und am Ausgang 2 gleichzeitig ein Lithium-Akku geladen wurde, dann funktionierte die Lithium-Ladung am Ausgang 2 nicht mehr richtig. Die Schutzfunktionen des Ladegerätes haben jedoch den Lithium-Akku am Ausgang 2 vor Überladung geschützt. Beseitigt in V 1.09 - 18 SEP 2007: Wenn ein Lithium-Akku geladen wird UND das Schulze Balancer Kabelsystem (BalCab10, BalCab20) benutzt wird UND und über den Widerstand im Balancer-Kabel ein Ladestrom gewählt wird der größer sein sollte als der maximal einstellbare Ladestrom des Gerätes, dann hat das Ladegerät fälschlicherweise versucht mit diesem unzulässigen Strom zu laden. Dieses konnte dann auch zum Abschalten des Ladegerätes wegen Überstrom führen. --> Ab jetzt zeigt das Ladegerät zwar vor dem Ladevorgang den über das BalCab10 bzw. BalCab20 gewählten Ladestrom an (damit man weiß was der Akku verträgt), läd dann aber nur mit dem gerätespezifisch maximalen Ladestrom (6 A oder 7 A oder 10 A). Der "*" vor dem Stromwert im LCD zeigt an, dass es den gewünschten Strom nicht liefern kann. Beseitigt in V 1.10 - 18 SEP 2007: Wenn folgende Konfiguration gegeben ist, dann konnte es zu einer ungewollt hohen Stromaufnahme aus einem Netzteil kommen: Der Lader ist an einem 13,8 Volt Netzteil angeschlossen. Ein Akku wird entladen, dessen Spannung kleiner als die o.a. Spannung ist (< 13,8 Volt). Hinweis: Bei Netzteilspannungen von bis zu 14 V liegt die Stromaufnahme des Laders aus dem Netzteil bei 0...0,5 A. Wenn dagegen die Netzteilspannung über 14 V liegt ist die Stromaufnahme dann aus dem Netzteil 0...3 A abhängig vom Entladestrom. --> Wird jetzt am Netzteil die Spannung auf mehr auf 15 V angehoben, d.h. von Hand verstellt, konnte bisher ein großer Lade-(!)Strom in den Akku fließen. Dieses wird jetzt verhindert, jedoch drosselt das Gerät den gewünschten Akku-Entladestrom bei einer Eingangs-Spannung von über 14,9 V auf 0 mA , weil es nicht unterscheiden kann ob es eine Netzteil- oder eine Autobatteriespannung ist. Hinweis: Um eine Überladung einer Autobatterie zu vermeiden wird mit der eingebauten Entlade-Last versucht, die Überladung der Autobatterie zu verhindern. Bitte stellen Sie deswegen einstellbare Netzteile wie z.B. unser NT25A und NT40A auf 13,8 V (max. 13,9 V) ein, um einen möglichst effizienten Einsatz der eingebauten E-Last zu erreichen. Wenn das Ladegerät an eine Spannung angeschlossen wird die höher als 15 V - und kleiner als 24 V ist, dann wird die Rückladespannung auf maximal 1 V höher als die Ansteck-Spannung begrenzt. Beseitigt und verbessert in V 1.11 - 20 OKT 2007: a) Stromspitzen beseitigt, die bei kleinen Ladeströmen (um 100...150 mA) in Verbindung mit Ausgangsspannungen kleiner als die Eingangsspannung auftraten. Bei über 15 V Eingangsspannung und bei kleinen Differenzen zwischen der Ausgangsspannung und der Eingangsspannung beträgt der minimale Ladestrom jetzt 200mA. b) Bei der Entladung von einer LiPo/LiIonZelle wurde bisher der Entladestrom bei ca. 3,66 V stark zurückgenommen und beim Überschreiten der Schwelle wieder angehoben, so dass dann keine Konstantstromentladung mehr vorlag (trat nur beim next7.36-8 und next10.36-8 auf). c) Die Balancer Konfiguration wird nur noch kurz nach dem Anstecken des BalCabXX Kabels übernommen, danach werden Änderungen z. B. des Stromwert-Potis nicht mehr angezeigt/übernommen. Wenn jetzt eine Änderung der Ladeparameter bei angeschlossenen Balancerkabel vorgenommen und mit abgeschlossen wird, werden die Ladeparameter nach dem Abziehen des Akkus und des Balancerkabels nicht mehr auf den Zustand vor dem Anschluß des Balancerkabels zurückgesetzt. d) Die Leistung des Balancers ist nun abhängig von der eingestellten Lademenge und beträgt jetzt bis zu 3,2 Watt statt vorher konstant 1,6 W Leistung pro Zelle (Dieser Wert wurde gewählt um Akkus mit kleiner Kapazität vor zu hohen Ladeströmen zu schützen). Denken Sie bitte deshalb daran die Lademenge auf einen für den Akku sinnvollen Wert einzustellen (d.h. 10-30% über der Nennkapazität). Beseitigt und verbessert in V 1.12 - 01 NOV 2007: a) Zellenlücken im Balanceranschluß wurden in der Zeitachse nicht ausgeblendet. Diese werden jetzt durch ein "x" dargestellt. (ist z.B. ein 4s Pack auf die Balancer 1, 2, 4 und 5 angeschlossen, dann ist die Lücke bei Zelle 3) b) Wenn Zellenlücken im Balanceranschluß vorkamen verschwand die Meldung "bereit" nicht beim Anstecken des Ladekabels. c) Neue Fehlermeldung: Bei Überschreitung der Einzelzellenspannung "Z.UMAX" statt nur "UMAX" d) Bei Zellenlücken wurden die Einzelzellenspannungen während des Balanciervorganges nachgemessen, dies führte zu falschen Anzeigewerten der Einzelspannungen. e) Sind beim next 6.30-5 mehr als 5 LiXX Zellen am internen Balanceranschluß angeschlossen, wird die Ladung jetzt zugelassen. ABER: Zur Sicherheit erscheint die Warnmeldung #19 (Zell.Zahl>Bal.Anzahl) da zwar 8 Zellen überwacht, aber nur die Zellen 1-5 balanciert werden können. f) Optimierung der Regelung des Entladestroms bei kleinen Entladeströmen und wenn die Akkuspannung etwas höher ist als Eingangsspannung. Ergänzt in V 1.13 - 08 DEZ 2007: BITTE ZUM UPDATE NUR AKKUSOFT VERSION V 2.0.4.23 ODER GRÖSSER BENUTZEN!!! Erste Softwareversion für Geräte mit 12 Balancern und kleinere Verbesserungen für Geräte mit 5 und 8 Balancern. Beseitigt und verbessert in V 1.14 - 14 DEZ 2007: a) Bei der Programm-Erweiterung für die neuen Geräte mit 12 Balancern ist ein Fehler aufgetreten. Dieser tritt nur beim next-6.30-5 auf. Alle anderen nextGeneration sind nicht betroffen! Das next-6.30-5 erkennt fälschlich beim Anschluß eines Akkus an den Balancerstecker eine verpolte Zelle Nummer6 (Fehlermeldung Z.FPOL) die gar nicht angeschlossen ist. b) Die BalCab Konfiguration verändert jetzt auch den Entladestrom und die Pack-Kapazität. ("eStrm" = Widerstand * cRate / "Meng>" = Widerstand * 1,25). Verbessert in V 1.15 - 26 JAN 2008: Verschiedene Meßwerte werden intern vor der Weiterverarbeitung gemittelt. Verbessert in V 1.16 - 27 JAN 2008: Die Lithium-Einzelzellen-Spannungen im Info-Bildschirm werden gemittelt ausgegeben damit der Anzeigewert nicht schwankt. Hinweis für genaue Kontroll-Messungen der Lithium-Zellenspannungen: Wenn der Balancer-Stecker angesteckt ist aber das Gerät NICHT am Laden oder Entladen ist, dann kann der Spannungswert der Zelle 1 mehr als die übliche Toleranz von der tatsächlichen Spannung abweichen. Das kommt daher, dass im "bereit" Zustand der interne Falschpolungsschutz am Minuspol nicht aktiv überbrückt ist. Bei genauen Kontrollmessungen muss daher der Minuspol des Ladekabels zusätzlich an die "-" Ladebuchse1 UND ausserdem der Minuspol des Ladekabels auch an den Minuspol der Autobatterie (bzw. den Minuspol des speisenden Netzteils) angeschlossen werden. Der Pluspol darf - damit das Gerät nicht zu Laden oder Entladen anfängt - NICHT ange- schlossen werden. Versions-Sprung V1.16 -> V1.25 Neu und verbessert in V 1.25 - 28 MAR 2008: a) Die Firmware wurde im Besonderen um die Ansteuerung des Melodie-Moduls erweitert. Wenn das Melodiemodul nicht eingesteckt ist ist der entsprechende Menüpunkt durchgestrichen. Bei einer Melodienummer ungleich Null ist der voll-/leer-Pieps (vom eingebauten Summer) automatisch ausgeschaltet. b) Zur besseren, d. h. schnelleren Erkennung der Tasten-Eingaben wird jetzt mit einem sogenannten "Schattenregister" gearbeitet welches sich flüchtige Tastendrücke "merken" kann bis diese zur Weiterverarbeitung abgefragt werden. c) Wenn der manuelle Ladestart (mit <+>) aktiviert ist, dann kann die Ladung oder Entladung mit <-> (oder durch Abziehen des Akkus) gestoppt werden. d) In das Menü zum Lesen der 14 Kunden-Konfigurationen kommt man auf direktem Weg durch zwei "Hotkeys" - die allerdings nur dann aktiv sind, wenn man sich in den Grafikbildschirmen (Akku 1 oder 2) befindet! Zur ersten Konfiguration gelangt man durch das gleichzeitige Drücken von <1> und <+>- Zur letzten Konfiguration (14) gelangt man durch das gleichzeitige Drücken von <2> und <->. e) Die Parameter-Auswahl-Menüs werden jetzt bei Bildschirmwechsel schneller aufgebaut und die nicht aktiven Menüpunkte werden sofort nach dem Menüwechsel in der richtigen Zeile durchgestrichen. f) Die Autobatterie-Kapazitätsverbrauchs-Anzeige wird nach dem Abklemmen von der Autobatterie nicht mehr automatisch genullt sondern muss im "ParameterSet 2 nextGen" genullt werden. g) Bei der Namenseingabe wird jetzt auch ein ö im Text übernommen. h) Bei der "Not-Abschaltung" (Über- oder Unterschreitung von Grenzwerten) werden auf der seriellen Schnittstelle verschiedene Analogwerte zur Fehleranalyse ausgegeben um sie analysieren zu können falls der Ladevorgang auf dem PC aufgezeichnet wurde. Beseitigt in V 1.26 - 31 MAR 2008: Die Balanceraktivität wurde bei der Softwareversion V1.25 nicht im Display angezeigt. Beseitigt in V 1.27 - 03 APR 2008: Wenn "manueller" Ladestart und ein Nickel- Akkutyp gewählt wurde und ein Akku an einem der Balanceranschlüsse angeschlossen war, dann konnte die Lautstärke vom Melodiemodul nicht eingestellt werden da der Menüpunkt nicht mehr angezeigt wurde. Neu, verbessert, erweitert in V 1.28 - 28 MAI 2008: a) Wenn Lithium-Akkus tiefentladen sind sollten diese mit 1/10 der Zellenkapazität formiert werden bis die im Geräte-Parametersatz 2 eingestellte "Leer-Spannung" (z.B. uLiPo) erreicht ist. Wir tun das mit 1/10 des eingestellten Ladestromes. Bisher wurde im Stromwahl-Menü der eingestellte Stromwert auf 1/10 zurückgesetzt was zu Verwirrungen geführt hat warum der eingestellte Strom nicht mehr im Menü steht. Mit der vorliegenden Version 1.28 wird der Strom zwar weiterhin bei tiefentladenen Zellen auf 1/10 des eingestellten Stromes reduziert, aber der eingestellte Wert bleibt im Menü stehen und es erscheint statt dessen zur Signalisierung ein * im Grafikbildschirm vor der Stromanzeige des tatsächlich fliessenden Stromes. (Ähnlich zu der *-Anzeige, wenn der Strom bei Erreichen der Wandlerleistung des Gerätes reduziert wird). Hinweis: Vielen Kunden ist nicht bewusst, dass die "Leer" Spannung die Tiefentladegrenze einer Lithiumzelle definiert. b) Die (intern vorhandene) Überspannungsgrenze für Nickel-Akkus wurde auf über 1,8V / Zelle hochgesetzt. c) Nickel-Akku "Kombiprogramme" können jetzt auch mit Einzelzellen-Spannungs-Aufzeichnung ablaufen. d) LiFePO4 Balanciercharakteristik wurde optimiert. e) Schiefes Abziehen des Balancersteckers konnte zu einer Fehlermeldung führen, da dann nicht mehr alle Zellenspannungen auf der Stiftleiste anstehen. f) Wenn bei einem Nickel Akku der peak ausgeschaltet war und die Temperatürüberwachung aktiviert war floss kein Ladestrom. g) Vereinzelt konnte bei 2 LiPos und sehr geringen Ladeströmen der Fehler # 161 angezeigt werden. h) Beim Akku 2 konnte über die numerisch(!) einzustellende Lademegenbegrenzung die Lademenge nicht auf AUS gestellt werden (Bei tabellarischer Eingabe war das kein Problem). i) Wenn bei einem Akkutyp die Lademenge auf AUS stand, dann auf einen anderen Akkutyp gewechselt wurde und danach wieder zurück auf den vorherigen Akkutyp ist die AUS-Anzeige der Lademengenüberwachung auf 75 mAh zurückgesetzt worden. j) Numerische Werte für Lademenge und Ladezeit werden jetzt mit feinerer Auflösung abgespeichert bis sie wieder tabellarische Werte umgewandelt werden. k) Ein fehlendes Semikolon wurde zwischen Temperatur- und Einzelzellenspannungen in der Schnittstellenausgabe für die PCs/Laptops eingefügt. l) Die Regelung der internen Entlade-Last wurde optimiert für das Entladen mit kleiner Leistung am Netzteil. m) Beim Anklemmen des Ladegerätes werden alle Analogwerte auf der Schnittstelle ausgegeben (wie ansonsten im Fehlerfall). Neu, verbessert, erweitert in V 1.50 - 11 DEZ 2008: a) Tastatureingaben für die Cursorbedienung (<+>, <->, , ) werden, wenn am Gerät kein Akku angeschlossen ist und eine Cursor-Taste gedrückt gehalten wird, ab der zweiten Sekunde mit doppelter Geschwindigkeit abgearbeitet (in Bezug auf die Geschwindigkeit der letzten Firmwareversion). b) Kapitel 12.3 in der neuen Bedienungsanleitung: Vorgehensweise für das Lagern von Lithium-Zellen 12.3.1 Funktionsweise: Das Einlagerungsprogramm für Lithium-Packs ist nur für den Akku 1 Ausgang verfügbar. Je nach Ladezustand wird der Lithiumakku auf eine Zellenspannung entladen bzw. aufgeladen die dem Mittelwert der Minimal- und Maximalspannungen der Zellen im „ParameterSatz 2 nextG“ entspricht (z.B. uLiPo + ULiPo / 2 = *3000 + *4200 / 2 = 3600 mV). 12.3.1 Parameter-Einstellung: Im "ParameterSatz Akku1" muss zusätzlich zu den zum Akkutyp passenden Parametern der Menüpunkt "Lager" auf "JA" gestellt werden. Hinweis: Beim Ändern des Akkutyps oder nach dem Abziehen des Akkus wird der Menüpunkt zurück auf "NEIN" gesetzt. 12.3.2 Anzeige: Status-Meldung (ein- bzw. zweimal drücken): 1. Zeile wie gewohnt, aber in der Zeile 2 erscheint mittig die berechnete Lagerspannung. Die Voll-/Leer-Meldung heisst: "LAGERN". c) Der Bildschirm für die Einzelzellen-Spannungsanzeige wird - sobald ein Balancerstecker angesteckt ist - direkt nach dem ersten Tastendruck auf angezeigt. Bisher musste 3 x gedrückt werden. d) Die Innenwiderstandsmessung für L i t h i u m-Packs erfolgt jetzt nicht nur bei der Entladung, sondern auch beim Ladevorgang nach ca. 1 Minute. e) Die <+> oder <-> Taste schaltet bei der Voll-Meldung nicht nur den Summer ab, sondern auch den Licht-Ausgang. f) Das "run-in" Büstenmotor-Einlaufprogramm lässt sich jetzt auch über "Start-Freigabe:manuell" starten. g) Kapitel 20 in der neuen Bedienungsanleitung: "BalCab fehlerhaft<+>" (Warnung 16, Fehler 116) Wird ein Li-Po oder Li-Io Akku mit unvollständiger BalCab-Konfigurierung (Widerstand fehlt) an eine der BalCab-Steckverbindungen angeschlossen, dann wird maximal 30 Sekunden lang mit dem manuell eingestellten Stromwert geladen wenn die angezeigte Fehlerwarnung nicht durch einen Tastendruck auf <+> bestätigt wird und diese dadurch bewusst ignoriert wird. WARNUNG: Bei einer BalCab-Konfigurierung auf Li-Fe kann der Lader nicht erkennen, dass der Widerstand fehlt. Es wird ohne Fehlermeldung mit dem manuell konfigurierten Akkutyp(!) und Stromwert(!) geladen/entladen. h) Die Balancer-Leistung und Strategie des Automatik-Betriebs wurde so optimiert, so dass sich im Einzelfall (Abhängig vom der Pack-Kapazität und/oder Spannungsabweichung nach oben oder unten) deutlich reduzierte Balancier-Zeiten ergeben können. Geändert in der V 1.51 - 06 FEB 2009: Das Limit für die max. Lademenge bei Ni-MH Akkus wurde etwas angehoben. Neu, verbessert, behoben in V 1.52 - 23 APRIL 2009: a) Der Einstellbereich der C-Rate ist von 0,5C bis 2C auf 0,2C bis 3C geändert worden. b) Fehler in der RS232 Ausgabe der Lade/Endladeparameter bei Kombi-Programmen behoben. c) Neue Fehlermeldung "Uauto - Uakku2 < MIN" statt "A2-Spannung > Max." wenn die Differenz Spannung des Autoakkus minus Akku2-Spannung zu klein ist. d) Beim isl6.30-5 (5 Balancer!) kam keine Fehlermeldung wenn ein 10s LiPo am Balancer- anschluss angeschlossen wurde. e) Die Lade/Endladestromregelung und dazugehörige Fehlermeldungen wurde dahingehend optimiert, dass bei Eingangsspannungsschwankungen der Fehler (#161 und #162) nicht mehr auftritt. Trotzdem darf das Ladegerät nur an einer Autobatterie oder an einem geeigneten stabilisierten Netzteil betrieben werden. Werden mehr als ein Ladegerät an einem Netzteil betrieben, dann muss eine Puffer- Batterie verwendet werden um Wechselwirkungen zwischen den Ladegeräten zu vermeiden. Geändert in der V 1.53 - 06 MAI 2009: Wenn die Stromeinstellung über das BalCabXX Kabel multipliziert mit dem Laderate-Faktor einen Ladestromwert über dem Maximalstrom des Gerätes ergeben hatte, dann wurde der Ladestrom nicht auf den maximal möglichen Ladestrom des Gerätes begrenzt sondern auf den Standardwert von 3 A reduziert. Verbessert in V 1.54 - 27 MAI 2009: Wenn man bei geringen Ladeströmen den Akku2 während der Ladung abgezogen hatte, dauerte es bei manchen Geräten teilweise recht lange bis das Gerät erkannte, dass der Akku abgezogen wurde. Geändert in V 1.55 und V 1.56 - 09 NOV 2009: Durch die Änderung eines Bauteils wurde eine Anpassung der Firmware für das neue Bauteil notwendig. Wenn die V 1.54 durch die neue V 1.55 ersetzt würde, dann gibt es keinerlei Änderung in der Funktionsweise. Die neue Firmware passt sich ausserdem automatisch an den Hardwarestand an. Verbessert in V 1.57 - 07 JAN 2010: Durch eine neue Diodencharge, die in die im November 2009 produzierten Geräte eingebaut wurden, konnte es vorkommen, dass die Geräte bei tiefen Temperaturen direkt nach dem Einschalten eine Fehlermeldung ("FPOL" Falschpolung) zeigen. Die neue Firmware berücksichtigt die abweichenden technischen Daten der jetzigen Diodencharge. Beim Updaten von Geräten mit der alten Diodencharge ergibt sich keine Änderung der Funktion.